Schule anders denken

 

Gelangweilte Schüler/innen und die bekannten Unterrichtsmethoden begeistern keinen. Kennt ihr das?

2009 und 2010 haben wir vom BSA zum Beispiel dazu ein Seminar für Schüler/innen und Lehrer/innen gemeinsam geplant und durchgeführt. Thema „Schule anders denken“ – es ging um andere spannende Unterrichtsmethoden und die Möglichkeiten, Kritik am Unterricht positiv rüberzubringen.
Wie kam es dazu?

Der Unterricht wird häufig unter wenig Einbeziehung von Schüler/innen-Ideen und -Vorstellungen gestaltet. Die Folgen: Unzufriedenheit, mangelnde Motivation der am Unterricht teilzunehmen und somit insgesamt eine eher unproduktive Lernatmosphäre. Im BSA wurde im Schuljahr 2008/2009 u.a. die oft methodisch einseitige Unterrichtsgestaltung der Lehrenden kritisiert. Auch in der Umfrage des Kinder- und Jugend-Beteiligungsbüros zum Thema „Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen aus Friedrichshain-Kreuzberg“ wurde deutlich, dass viele Jugendliche sich mehr Partizipation bei der Auswahl von Themen, aber auch einen methodisch interessanteren Unterricht wünschen.

Daher haben wir als Schüler/innen des BSAs die Veranstaltung „Schule anders denken“ geplant und durchgeführt. Ziel: die Lehrer/innen zu motivieren, neue Lernmethoden anzuwenden.

In der Veranstaltung haben wir verschiedene Methoden für eine alternative Unterrichtsgestaltung aufgezeigt wie lernen durch „wer wird Millionär?“, Vokabel-Bingo, Planspiele zum Beispiel zum Thema Weltwirtschaftskrise Gestern und Heute. Wir haben auch Feedbackmöglichkeiten (Rucksack, Positionslinie, Zielscheibenmethode und anderes) vermittelt und über den Aufbau von Lerngruppen, Gruppenarbeit gemeinsam mit den Lehrer/innen und Schüler/innen diskutiert. Um möglichst gut miteinander ins Gespräch bot die Methode des „World-Café“ eine ideale Voraussetzung.

Alle übrigens bereits erprobten Unterrichtsmethoden zum Download demnächst hier.